Plug-in-Hybrid-Autos auf der Überholspur




Der Boom bei Elektroautos geht weiter – allen voran bei Plug-in-Hybrid-Modellen

13. November 2020
In den fünf größten westeuropäischen Automärkten wurden in den ersten drei Quartalen fast 150.000 Autos mit Plug-in-Hybrid-Motor zugelassen. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von über 300 Prozent.

 

Während der Absatz von Autos mit Verbrennungsmotor in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres in den fünf großen Absatzmärkten Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien rückläufig war, sieht die Lage bei Elektroautos ganz anders aus. Laut einer Studie von PwC bzw. deren Tochter Strategy& wurden in diesem Zeitraum 180.000 rein elektrische Autos verkauft, ein Plus von 120 Prozent. 146.000 verkaufte Autos waren Plug-in-Hybrid-Modelle – eine Verdreifachung zum Vorjahreszeitraum. Dazu kamen noch 386.000 Hybride ohne Plug-in-Lösung. Hier haben sich die Absätze knapp verdoppelt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

"Der strategische Mut derjenigen Hersteller und Zulieferer, die rechtzeitig und mit vollem Einsatz die Weichen für die Elektromobilität gestellt haben, zahlt sich im Krisenumfeld in Form von steigenden Volumen und Marktanteilen doppelt aus", sagte PwC-Autoexperte Felix Kuhnert bei der Präsentation der Zahlen. Global ist Europa der am schnellsten wachsende Markt für E-Autos.

In Deutschland konnte der Absatz in den ersten drei Quartalen dieses Jahres bei den Plug-in-Hybrid-Modellen mit rund 56.000 verkauften Fahrzeugen sogar um 466 Prozent gesteigert werden. Zusammen mit Hybrid-Modellen ohne Plug-in und reinen Elektroautos lag der Absatz bei 207.000 Fahrzeugen – ein Anstieg um 168 Prozent.




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