EU-Länder fordern konkretes Ende für Verbrenner




Neun EU-Länder fordern konkretes Ausstiegsdatum für Verbrenner

11. März 2021
In einem Schreiben an die EU-Kommission haben verschiedene Mitgliedsstaaten der EU ein konkretes Datum für den Stopp von Neuzulassungen für Verbrenner gefordert. Auch eine verbesserte Ladeinfrastruktur sowie strengere CO2-Emmissionsstandards wurden darin thematisiert.

 

Insgesamt neun EU-Länder haben in ihrem Schreiben an die EU-Kommission dazu aufgefordert, ein konkretes Ausstiegsdatum für Benzin- und Dieselautos zu nennen. Zu den Unterzeichnern gehören Österreich, die Niederlande, Belgien, Dänemark, Griechenland, Malta, Irland, Litauen und Luxemburg. Gleichzeitig forderten die Länder eine verbesserte Ladeinfrastruktur für emmissionsfreien Verkehr und deutliche strengere CO2-Emmissionsstandards. Das sogenannte „Non-Paper“ wurde von der diplomatischen Vertretung der Niederlande in Brüssel veröffentlicht.

Deutschland gehörte demnach nicht zu den Unterzeichnern, dennoch hatten die Grünen erst kürzlich bekräftigt, dass sie das Jahr 2030 als Ende der Verbrenner anstreben würden. Norwegen hat sich sogar für das Jahr 2025 als Ausstiegsdatum ausgesprochen. Ab diesem Zeitpunkt sollen nur noch E-Autos neu zugelassen werden. Schweden, Großbritannien und die Niederlande planen den Umstieg ab dem Jahr 2030. In Frankreich und Spanien soll dieser jedoch erst zum Jahr 2040 erfolgen. Auch zahlreiche große Städte wie London, Paris oder Tokio oder der US-Bundesstaat Kalifornien forcieren einen baldigen Umstieg auf Elektroautos.





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