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Neuausrichtung des Umweltbonus beschlossen




Bundesregierung richtet die Förderung von Elektrofahrzeugen neu aus

27. Juli 2022 

Es wurde schon länger darüber spekuliert – nun ist es offiziell. Ab 2023 werden nur mehr rein batterie- und brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge gefördert. Damit ist das Ende der Förderung von Plug-in-Hybride beschlossen. Auch die Höhe des Umweltbonus für reine Elektroautos wird angepasst und deutlich reduziert. Künftig gilt: Je höher der Nettolistenpreis des Fahrzeuges, desto niedriger die Förderung.

 

Die Bundesregierung richtet ihren Umweltbonus für Elektroautos neu aus. Laut dem Bundeswirtschaftsministerium werden nur noch Elektroautos gefördert, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben. Konkret heißt dies, dass es ab 2023 keine Förderung mehr für Plug-in-Hybride geben wird. Aber auch die Bezuschussung für reine Elektroautos wird deutlich nach unten gefahren.

 

Ab 1. Januar 2023 beträgt der Bundesanteil der Förderung für batteriebetriebene Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis bis zu 40.000 Euro 4.500 Euro, liegt der Nettolistenpreis zwischen 40.000 und 65.000 Euro beträgt der Umweltbonus nur noch 3.000 Euro. Ab 2024 gib es bei einem Nettolistenpreis bis zu 45.000 Euro noch 3.000 Euro vom Staat, Fahrzeuge mit einem höheren Nettolistenpreis erhalten gar keine Förderung mehr. Des Weiteren wird die Förderung ab September 2023 nur noch auf Privatpersonen begrenzt. Eine Ausweitung auf Kleingewerbetreibende und gemeinnützige Organisationen wird vom Ministerium derzeit noch geprüft.

 

Maßgeblich für die Förderung ist auch zukünftig das Datum des Förderantrags, der die Fahrzeugzulassung voraussetzt. Bei den oben genannten Fördersätzen handelt es sich um den Bundesanteil der Umweltbonus-Förderung inklusive der Innovationsprämie. Der Anteil der Hersteller soll auch zukünftig 50 Prozent der Gesamt-Bundesförderung betragen und bei der Bestimmung der Gesamtförderung noch hinzukommen. Die Mittel für den Umweltbonus werden im Klima- und Transformationsfonds (KTF) bereitgestellt. Wenn die Mittel ausgeschöpft sind, endet die Förderung mit dem Umweltbonus.

 

“Die Elektromobilität hat den Übergang in den Massenmarkt geschafft. in diesem Jahr werden wir bereits nah an die zwei Millionen E-Fahrzeuge herankommen. E-Fahrzeuge werden also immer beliebter und brauchen in absehbarer Zukunft keine staatlichen Zuschüsse mehr. Wir müssen aber den Übergang gestalten und genau das tun wir mit der Neukonzipierung der Förderung”, begründete Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die beschlossenen Änderungen.




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